Sicher und effizient schneiden

Was ist Wasser­strahl­schneiden?

Schneiden mit Wasser Abrasiv Suspension

Wasserstrahlschneiden ist ein Fertigungsverfahren, bei welchem ein Werkstück mit einem Hochdruckwasserstrahl getrennt wird (Trennverfahren) – dementsprechend wird es der Kaltschneidetechnologie zugeordnet. Beim Wasserstrahlschneiden unterscheidet man in Rein-Wasserstrahlschneiden und Abrasiv-Wasserstrahlschneiden. Die ANT AG ist Technologieführer im Bereich des Abrasiv-Wasserstrahlschneidens

Was ist Abrasiv-Wasser­strahl­schneiden und wo wird es eingesetzt?

Das Abrasiv-Wasserstrahlschneiden kann in das Wasser Abrasiv Injektionsverfahren (WAIS) und das von ANT patentierte Wasser Abrasiv Suspensionsverfahren (WAS) unterteilt werden. Bei beiden Verfahren muss dem Wasserstrahl ein Schneidemittel (Abrasiv) wie zum Beispiel Granatsand beigemischt werden. WAS wird hauptsächlich bei hochfesten, dicken, anspruchsvollen und zugfesten Materialien angewendet.

Wie unterscheiden sich WAIS und WAS und welche Vorteile bietet die ANT Technologie?

Bei WAIS strömt Wasser unter sehr hohem Druck durch die Düse im Schneidkopf der Anlage. Das Abrasivmittel wird durch Unterdruck („Venturi-Prinzip“) aus der Mischkammer eingesaugt. Hierbei ergibt sich als dritte Phase ein Luftanteil von circa 95 Volumenprozent, der zu turbulenten Mischungsverlusten führt und den Gesamtwirkungsgrad des Schneidstrahls um circa ein Drittel reduziert. In ANT WAS Systemen hingegen fließt ein Teil des Druckwassers über ein Bypass-Ventil in die Zumischeinheit (AMU). Dort bilden Wasser und Schneidemittel eine Suspension. Die Wasser Abrasiv Suspension wird über einen Hochdruckschlauch zur Schneiddüse geleitet und durch diese hindurchgepresst. Die potenzielle Energie des Drucks wandelt sich in der Düse in einen Schneidstrahl um, der mit nahezu zweifacher Schallgeschwindigkeit austritt. Das Ergebnis ist ein zweiphasiger Strahl aus circa 97,5 Volumenprozent Wasser und 2,5 Volumenprozent Abrasiv. Da die Abrasivpartikel in WAS Systemen direkt im Wasser gebunden sind, ist der ANT Suspensionsstrahl deutlich stabiler, präziser und kraftvoller als der Injektionsstrahl sowie frei von Luft. Durch die besondere ANT Düsengeometrie kommen die WAS Systeme ohne hohen Druck aus und sparen Ressourcen.

WAS schneidet unbegrenztes Materialspektrum

WAS sind in Bezug auf das Schnittmaterial keine Grenzen gesetzt. Der Schneidprozess erfolgt kontaktlos, ohne Wärmeentwicklung und ohne Verformung. Diese spezielle Art des Wasserstrahlschneidens wird sowohl an der Luft als auch unter Wasser sowie in explosionsgefährdeten und sensiblen Bereichen eingesetzt. WAS ermöglicht je nach Einsatzbereich das sichere fernhantierte Schneiden von Materialstärken bis zu 1.000 mm aus bis zu 1.000 m Entfernung.
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Die ANT Basistechnologie WAS kurz erklärt:

  • 1. Druck erzeugen
    Wasser wird mit einer Hochdruckpumpe von bis zu 2500 bar zugeführt.
  • 2. Suspension
    Aus Wasser und Abrasivsand wird im Hochdruckbehälter eine Suspension erzeugt.
  • 3. Druck in Geschwindigkeit umsetzen
    Die Suspension wird durch die Düse gepresst und in einen Schneidstrahl verwandelt.
ANT Technologie | WAIS ohne Funken
ANT Technologie
Der WAS Strahl ist präzise und effizient
ANT Technologie | WAIS mit Funken
Herkömmliche Wasser Abrasiv Injektionsverfahren
unpräziser und ineffizient
ANT Technologie | WAS Komponenten
Komponenten einer WAS Schneidanlage
Die Kernkomponenten einer WAS Anlage sind eine Hochdruckpumpe (HPP), eine Abrasivmittelzumischeinheit (AMU) und ein Schnittführungssystem mit Schneiddüse. Je nach Einsatzbereich kommen spezialisierte fernhantierte Schnittführungssysteme, Überwachungs- und Steuersysteme sowie weiteres Zubehör zum Einsatz.

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